Ich finde das immer wieder faszinierend.

Die Firmenchefs sitzen in Ihrem Cockpit mit den großen Frontscheiben, aber um die Zukunft der Firma vorauszusagen, schauen Sie immer in den Rückspiegel, selten nach vorne. 

Nach vorne zu schauen würde ja bedeuten, die Veränderung wahrzunehmen und sich damit besser auf die Zukunft einzustellen.

 

Schauen wir uns z. B. mal die Banken an und deren wehmütiger Blick in den Rückspiegel.

Die großen Paläste basieren auf hohen Zinsen und Gebühren, die die Kunden bezahlen dürfen.

Hach, sagen die Manager, im Rückspiegel, die schöne Hochzinsphase.

Aber wie ist das in 2020?

Die Banken bekommen von uns kaum noch Geld für die Zinsen und wenn sie das Geld nicht verleihen, dann müssen sie auch noch Strafe dafür zahlen.

Das geht ja so weit, das einige Banken etwas dabei geben, damit ihnen das Geld abnimmt.

Und passiert links und rechts des Weges? Da bringen sich die Fintechs in Stellung. Und die diese Angreifer sind stark. So stark, dass die Firma Wirecard die Commerzbank aus dem DAX geworfen hat.  

Ergänzung: Als ich den Artikel verfasst habe, gab es noch eine Wirecard. Inzwischen nicht mehr. Gier tötet Firmen. 

Sehen Sie dann unterschied zwischen einer Planung mit dem Rückspiegel und der Planung mit dem Blick durch sie Frontscheibe? 

Dieses Beispiel gilt natürlich für alle Brachen und nicht nur für Banken.  

Dann fragen wir doch mal ein paar Firmen, die uns sicher viel zu den Fehleinschätzungen erzählen könnten, wenn es sie noch gäbe. 

  • Neckermann
  • Quelle
  • Praktiker
  • Schlecker
  • photo Porst
  • Die deutsche Autoindustrie 

OK, die deutsche Autoindustrie gibt es noch. Aber den Elektromarkt in der Mobilität hat man lange ignoriert. Das Zukunftsthema hat ausgerechnet der ehemaliger Banker Alon Musk (PayPal) besser verstanden. Über Tesla wird viel gelacht. Was in den Lachtränen aber nicht zu sehen ist, sind die Mobilitätskonzepte, die Herr Musk mit den Projekten Hyperloop, unterirdische Straßen (the booring Company)   und Space X so treibt. Mobilität mit dem Blick nach vorne und nicht nur Carl Benz nach hinten zuwinkend. Und damit die Mobilität dann reibungslos funktioniert, baut er auch noch ein großes Satelliten-Datennetz auf. Die ganzen Provider, die sich von der Vernetzung von Geräten eine goldene Zukunft versprechen, die werden in den Rückspiegel, ääähhh Röhre schauen. 

Siehe auch dazu der Blogbeitrag Mobilät  

Also, zu welchen Unternehmen gehören Sie?

Denen, die in den Rückspiegel schauen und sagen, schön war’s und so soll bleiben.

Oder gehören Sie zu denen, die durch die große Scheibe nach vorne schauen, die freie, breite Straße der Möglichkeiten sehen und auf das Gaspedal drücken, auch auf die Gefahr hin, dass eine Schlucht kommt?

Aber auch eine Schlucht wäre egal, Sie haben ja noch ein Lenkrad.

 

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