Das hat es doch früher nicht gegeben……!

Wir tun alle so, als wäre die Digitalisierung ein neues Thema. Es gibt doch schon so viele Bereiche,  die schon vor Jahren digitalisiert worden sind, ohne dass es Digitalisierung genannt wurde.

Ein Beispiel: heute kaufen Sie

sich meist die Fahrkarte am Automaten. Es gibt heute keinen Schaffner mehr, der einem den Fahrschein verkauft, wie es noch unsere Großeltern gemacht haben. Und selbst wenn es die Möglichkeit gibt, kaufen die meisten den Fahrschein vorher und suchen  sich die Beratung im Internet, damit man nicht den Aufpreis für den persönlichen Verkauf durch Menschen bezahlen muss.

Hier also treiben uns unsere privaten kommerziellen Interessen dazu, digital zu handeln.

Was haben wir mit den der Druck – und der Fotoindustrie gemacht? Digitalisiert!

Verlage und Druckmaschienenhersteller schrumpfen schon seit Jahren. Filmhersteller wie Kodak existieren heute nur noch als Digitale Dienstleister.

Alle sind durch äußere Einflüsse verändert worden. Viele sind auf der Strecke geblieben, da sie die Veränderung nicht wahrgenommen haben und daher nicht reagiert haben.

Und wie sieht das bei Ihnen und Ihrem Unternehmen aus?

Sind Sie auf die Digitalisierung vorbereitet?
Was könnte Ihr Geschäft bedrohen?

Schauen Sie nicht nach den Feinden, die Sie kennen, sondern  nach denen, die Sie nicht kennen.

Von denen, die Sie kennen, kennen Sie  die Waffen und die Taktik.

Von denen die Sie nicht kennen, kennen Sie die Waffen und die Taktik nicht.

Wollen Sie wissen, welche Waffen Ihre neuen Feinde einsetzen?

Wille auf Veränderungen gepaart mit Agilität, Cloud, 3D-Druck und  Mobilität, unabhängig von behäbigen Prozessen.

Also, seien Sie mutig und nutzen Sie die Möglichkeiten der Digitalisierung für sich.

#derjopen

Ich habe mal eine Lehre als Elektromaschinenbauer gemacht und habe daher einen gewissen Bezug zu Elektromotoren, auch wenn ich schon viele Jahre nicht mehr in dem Beruf arbeite. Wenn ich überlege, was das früher immer für ein Aufwand war: Isolation schneiden, falzen, Spulen wickeln, einlegen, verlöten, binden, mit Gießharz überziehen, trocknen, reinigen, zusammenbauen. Fertig! Und jetzt kommt eine Meldung, die meine Ausbildung mit meinem Lieblingsthema 3D-Druck zusammen bringt. Die Uni Chemnitz hat am 13.3. bekannt gegeben, dass sie jetzt einen kompletten Elektromotor in einem Arbeitsgang mit Hilfe eines 3D-Druckers erstellen kann. Zur Herstellung wurden beim Drucken die Materialien Eisen, Kupfer und Keramik verwendet.

Wie geht das?

Statt mit einem Rollenfilament, wie es im Heimbereich üblich ist, arbeiten die Forscher hier mit Pasten, die sie über Düsen schichtweise auftragen. Ähnlich wie bei der Arbeit mit Ton muss das ganze dann trocknen. Sobald das Material durchgetrocknet ist, wird es bei 300 Grad gebacken. Dabei verbinden sich die Pulverelemente zu festen Materialien. Ein riesen Vorteil dieser Technik ist, das sich auf diese Weise, mit vertretbarem Aufwand, Elektromotoren in der Losgröße eins herstellen lassen. Dies wird besonders dem Sondermaschinenbau helfen. Zwar fällt die Leistung gegenüber den herkömmlichen Motoren geringer aus, aber das machen diese wieder durch eine bessere Wärmeleitfähig und der Möglichkeit effektiverer Kühlwege wieder wett. Das sich Motoren auf diese Weise herstellen lassen, das haben die Forscher bewiesen. Als nächstes bereiten sie die Ausgründung des Verfahrens in ein eigenes Unternehmen vor. Wer sich mit den Machern einmal treffen und das Produkt in Augenschein nehmen möchte, der sollte sich am 23. bis 27. April 2018 zur Hannover Messe an den Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ in Halle 2, Stand A38 begeben. Quelle: https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/aktuell/8653 https://www.tu-chemnitz.de/etit/ema/AMMM/index.php #3d-druck #motoren #elektromotoren #mobilität #chemnitz #hannover-messe

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